Alarm Führungsgruppe Remseck

Am Sonntag den 28 08.2017 wurde die Feuerwehr Remseck mit der Führungsgruppe und dem Einsatzleitwagen zu einem Gefahrguteinsatz nach Kornwestheim an den Güterbahnhof alarmiert. An einem Kesselwagen wurde eine Undichtigkeit festgestellt worauf das Alarmstichwort G4 von der Integrierten Leitstelle alarmiert wurde, hier sind die Spezialeinheiten der Feuerwehren Ludwigsburg, Asperg, Remseck am Neckar zugeordnet welche die Feuerwehr Kornwestheim unterstützten. Des Weiteren waren der Kreisbrandmeister, Rettungsdienst, Fachberater Chemie, das DB Notfallmanagement sowie die Polizei im Einsatz. Die Führungsgruppe unserer Feuerwehr unterstützte den Einsatzleiter in der Koordination des Einsatzes. Die Einsatzstelle wurde abgesichert, das Gefahrgut aufgenommen für die Führungsgruppe der Feuerwehr Remseck am Neckar war der Einsatz nach ca. 3 Stunden beendet.

Unfall mit Gefahrgut-LKW

So lautete das Alarmstichwort am 02.05.2017 gegen 12.25 Uhr. Eine ganze Maschinerie kommt bei so einem Stichwort in Gang.
Den erstanrückenden Kräfte bot sich folgendes Bild: Ein mit Gasflaschen beladener LKW-Anhänger lag quer über die Straße zwischen Neckarrems und öffingen, sehr viele Gasflaschen lagen quer auf der Straße und der Fahrer kam mit Ladepapieren auf den Kommandowagen zu. Der Fahrer war glücklicherweise nur leicht verletzt und konnte uns direkt mitteilen, dass keine weiteren Personen oder PKWs beteiligt waren. Direkt im Anschluss traf der Kreisbrandmeister – dieser war zufällig in der Nähe unterwegs – an der Einsatzstelle ein. Gemeinsam wurde aus der Ferne eine Lageerkundung durchgeführt, da noch nicht bekannt war, um was für Gase es sich handelt und ob alle Druckgasbehälter dicht sind. Zwischenzeitlich trafen auch die ersten Löschgruppenfahrzeuge sowie Kräfte der Polizei und des Rettungsdienstes ein.
Bei diesem Alarmstichwort werden automatisch die Feuerwehren Asperg und Ludwigsburg alarmiert, welche sich im Landkreis dem Thema Gefahrgut annehmen und den Gefahrgutzug stellen. Hier ist eine besonders aufwendige Ausbildung, sowie sehr kostenintensives Spezialmaterial vorzuhalten. Des Weiteren wird die Führungsgruppe aus Kornwestheim alarmiert, welche den Einsatzleiter unterstützt.
Folgendes Vorgehen wurde seitens der Feuerwehr entschieden: Da leichter Gasgeruch wahrnehmbar war, konnte eine Entzündung nicht ausgeschlossen werden. Der Brandschutz wurde sichergestellt und dafür eine Wasserversorgung vom Neckar aufgebaut. Von beiden Seiten wurden Wasserwerfer in Stellung gebracht, um die unter Atemschutz arbeitenden Kameraden abzusichern. Von einer in Kornwestheim angesiedelten Fachfirma wurden Spezialgitterboxen herbeigeschafft, da ein Teil der havarierten Boxen beschädigt waren. Diese sind zur Lagerung und zum Transport der Gasflaschen notwendig. Jede der ca. 300 Gasflaschen wurde optisch geprüft, mit einem Messgerät überprüft und anschließend in die speziellen Gitterboxen gestellt und zwischengelagert.
Da die Temperaturen in der Sonne recht hoch waren, die Gasflaschen jede einzelne sehr schwer und somit die Arbeit unter Atemschutz sehr anstrengend war, wurde einiges an Personal zum Ablösen benötigt. Der Ortsverein von unserem Roten Kreuz hat sich in gewohnter Form um die Verpflegung gekümmert, hierfür vielen Dank! Zwei Kameraden wurden wegen überanstrengung und Kreislaufproblemen vom Notarzt ambulant behandelt. Mehrere Polizeireviere, das Polizeipräsidium und die Wasserschutzpolizei sowie das Führungs- und Lagezentrum der Polizei waren im Einsatz. Hier wurden mehrere Szenarien durchgespielt, bis hin zur Evakuierung von einem Teil vom Wohngebiet Schlossberg und einem Teil des Industriegebietes Aldingen, was aber zu keiner Zeit nötig oder angedacht war.
Zahlreiche Reporter, Fotografen und Kamerateams waren an der Einsatzstelle, die Schlagzeilen und Berichte waren zum Teil sehr überzogen und entsprachen nicht der Realität. Ein Radiosender berichtete von Tauchern im Neckar, welche Gasflaschen bergen…
Der Verkehr um die Einsatzstelle brach komplett zusammen und kam zum Erliegen.
Nach dem alle Gasflaschen in Gitterboxen standen, wurde der Anhänger von einem Abschleppunternehmen aufgerichtet und mit der fast unbeschädigten Zugmaschine weggefahren. Die Gitterboxen mit den Gasflaschen wurden durch ein Fachunternehmen aufgeladen und abtransportiert.
Der Einsatz für die Feuerwehr lief bis gegen 17 Uhr, im Anschluss gab es noch Aufräumarbeiten. Die Straße war noch etwas länger gesperrt.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Remseck, Asperg, Kornwestheim, Ludwigsburg und Vaihingen an der Enz waren mit 24 Fahrzeugen und 91 Einsatzkräften. Der Rettungsdienst war mit 4 Fahrzeugen und 12 Kräften vor Ort. Der DRK Ortsverein sowie die Polizei waren ebenfalls mit mehreren Einsatzkräften und Fahrzeugen vor Ort.

Gasgeruch in Wohnhaus

Die Feuerwehr Remseck wurde am 15.02.2017 gegen 17:24 Uhr alarmiert. Die Integrierte Leitstelle Ludwigsburg löste Alarm aus, da eine Anwohnerin in Neckarrems einen Gasgeruch wahrgenommen hat. Nach überprüfung mit Messgeräten an der Einsatzstelle konnte kein austretendes Gas festgestellt werden. Zur Sicherheit wurden Belüftungsmaßnahmen durchgeführt. Aufgrund des Alarmstichworts waren insgesamt 7 Fahrzeuge und 30 Feuerwehrangehörige der Feuerwehr Remseck im Einsatz, dazu wurden die Feuerwehr Ludwigsburg sowie die Polizei alarmiert.

Gasgeruch

Ungewöhnlicher Gasgeruch im Untergeschoss eines Reihenhauses im Stadtteil Neckargröningen führte zum Einsatz der Feuerwehr. Mit mehreren Messgeräten wurde das Gebäude abgesucht . Vorsorglich wurde auch im Nachbargebäude und der Garage Messungen durchgeführt. Die Ursache des Geruchs konnte nicht festgestellt werden. Eine Gefahr für die Bewohner bestand aufgrund der Messungen zu keinem Zeitpunkt. Die Feuerwehr Remseck wurde von der Feuerwehr Ludwigsburg bei den Messungen unterstützt. 29 Einsatzkräfte mit 7 Fahrzeugen waren an der Einsatzstelle.

Unsere letzten Einsätze

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