Zusammen mit weiteren Rettungskräften wurde die Feuerwehr Remseck am Dienstag, den 20.01.2026, um 17:28 Uhr auf Anforderung der Polizei an den Neckarstrand in Remseck alarmiert. Bei diesem Alarmstichwort werden gemäß Alarm- und Ausrückeordnung neben der Feuerwehr Remseck auch die DLRG-Wasserrettungskomponente aus dem Landkreis Ludwigsburg, die Feuerwehr Ludwigsburg mit einem weiteren Boot sowie die Feuerwehreinsatztaucher der Berufsfeuerwehr Stuttgart alarmiert. Zudem waren die Polizei mit mehreren Streifen sowie ein Hubschrauber zur Unterstützung aus der Luft im Einsatz.
Alle Einsatzkräfte suchten gemeinsam mit Hilfe von Scheinwerfern und Wärmebildkameras im Neckar nach einer vermissten Person. Die Einsatzstelle erstreckte sich vom Neckarstrand im Stadtteil Neckarrems bis zur Schleuse in Ludwigsburg-Poppenweiler.
Ein Feuerwehrboot entdeckte nach kurzer Zeit mithilfe des installierten Sonars Umrisse auf dem Grund des Neckars, die einem menschlichen Körper ähnelten. Aus diesem Grund wurde umgehend die Schifffahrt durch die Wasserschutzpolizei gesperrt und Taucher überprüften die Stelle. Die Meldung bestätigte sich jedoch nicht, sodass die Suche nach etwa drei Stunden ergebnislos abgebrochen wurde. (eh)
Am Montag, dem 30. Juni 2025, wurde die Feuerwehr Remseck gegen 12:45 Uhr zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Remseck-Aldingen alarmiert. Die ersten eintreffenden Kräfte erhöhten umgehend die Alarmstufe aufgrund der Lage und der örtlichen Begebenheit, denn beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Scheune bereits in Vollbrand. In dem Gebäude befanden sich mehrere abgestellte Landwirtschaftliche Geräte, Fahrzeuge und Kutschen. Es bestand die akute Gefahr, dass sich das Feuer auf angrenzende Gebäude, einen Tierstall und Felder ausbreitet. Eine weithin sichtbare Rauchsäule machte die Lage zusätzlich kritisch. Die Feuerwehr Remseck leitete umgehend Maßnahmen zur Brandbekämpfung ein. Es wurde eine Löschwasserversorgung über nahegelegene Hydranten durch zwei Einheiten der Löschwasserversorgung und alle vier Abrollbehälter Wasser des Landkreises Ludwigsburg aufgebaut. Zwei Großtanklöschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Stuttgart waren vorsorglich alarmiert und im Bereitstellungsraum verfügbar. Mehrere C- und B-Rohre sowie Wenderohre der drei eingesetzten Drehleitern kamen im Außenangriff zum Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Zur Koordination der Einsatzkräfte wurde ein Einsatzleitung mit Unterstützung einer Führungs- und Drohnengruppe eingerichtet. Diensthabende Kreisbrandmeister und der Bezirksbrandmeister waren ebenso an der Einsatzstelle, sowie der Oberbürgermeister der Stadt Remseck, die technischen Dienste, der Wassermeister und weiteres Personal der Stadtverwaltung. Die Polizei sperrte den Gefahrenbereich weiträumig ab, während der Rettungsdienst und die Ortsgruppe des DRK vorsorglich bereitstanden. Über Rundfunk und Warn-App NINA wurde die Bevölkerung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Klimaanlagen auszuschalten, um sich vor der starken Rauchentwicklung zu schützen. Glücklicherweise wurden keine Personen und Tiere verletzt. Auch das Wohnhaus und ein Stall konnte vor den Flammen geschützt werden. Die Rauchentwicklung war aus allen Richtungen wahrnehmbar. Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt; die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Um den Brandschutz durch in den Bereichen Remseck und Kornwestheim für eventuelle Folgeeinsätze zu gewährleisten, wurde aus einem anderen Teil des Landkreises Kräfte in einem Bereitstellungsraum vorgehalten, die im Ernstfall direkt abgerufen werden konnten. Mittels eines Baggers wurde die Einsturzgefährdeten Teile der Halle kontrolliert abgerissen und zur Unterstützung der Löschmaßnahmen das Brandgut umgelagert. Der Einsatz konnte für den Großteil der Einsatzkräfte gegen 17:30 Uhr beendet werden. In den Abendstunden wurden Nachlöscharbeiten durch eine Brandsicherheitswache durchgeführt und die Einsatzstelle auf Glutnester kontrolliert. Anschließend wurde sie zur weiteren Untersuchung an die Polizei übergeben. Dank des schnellen und professionellen Eingreifens der Feuerwehr Remseck konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert und größerer Schaden vermieden werden. Die Zusammenarbeit mit allen beteiligen Kräften an der Einsatzstelle verlief reibungslos und effektiv. Dank auch den ebenso anwesenden anderen Landwirten die mit Rat und Tat unterstützen. (eh)
Eine aufmerksame Spaziergängerin nahm am heutigen Mittwoch, den 14. Mai um 11:51 Uhr eine im Wasser treibende Person im Neckar zwischen der Schleuse Aldingen und dem Stuttgarter Stadtteil Mühlhausen wahr. Daraufhin wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Neben der Feuerwehr Remseck fuhren die Rettungstaucher sowie ein Boot der Feuerwehr Stuttgart an die Einsatzstelle. Dies stellt sicher, dass im Notfall genügend Fachpersonal und Material schnell an der Einsatzstelle verfügbar sind. Die Polizei war sowohl auf dem Land als auch mit der Wasserschutzpolizei auf dem Wasser an der Einsatzstelle. Vom Rettungsdienst waren ein Notarzt mit dem Rettungshubschrauber sowie ein Rettungswagen vor Ort. Die DLRG wird bei diesem Stichwort ebenso alarmiert. Leider kam für die Person jede Hilfe zu spät. Dies wurde noch vor Ort durch den Notarzt bestätigt, der von der Feuerwehr mittels Boot transportiert wurde. Im weiteren Einsatzverlauf übernahm die Feuerwehr zusammen mit der Wasserschutzpolizei den Transport im Bereich der Schleuse Aldingen an Land. Hier konnte die Einsatzstelle dann an die Polizei übergeben werden. (eh)
Unsere letzten Einsätze
Feuer/Rauch Feld 11. April 2026 | 19:05 Brand 2 Einsatzort: Hochberg, Heilbronner Straße