Verkehsunfall mit eingeklemmten Personen

Am Freitag, den 29.5.2020 kam es gegen 20:20 Uhr auf der Straße zwischen der L1100 und der L1140, dem sogenannten Soldatensträße zu einem folgeschweren Verkehrsunfall.
Aufgrund der Tatsache, dass zwei zeitgleiche Notrufe über den europaweiten Notruf abgesetzt wurden, welche aber unterschiedliche und nicht eindeutig zuordenbare Ortsangaben beinhalteten, alarmierte die Leitstelle eine große Anzahl an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. Dies hatte zur Folge, dass sich alle Helfer an einer Einsatzstelle ansammelten.
Aus bisher unbekannter Ursache übersteuerte das Fahrzeug in einer Linkskurve, schleuderte über die Gegenfahrbahn, überschlug sich und kam im Grünstreifen auf dem Dach zum Liegen. Vorbeikommende Ersthelfer setzten den Notruf ab und begannen sofort vorbildlich die beiden Insassen aus dem Sportwagen zu befreien. Bei Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich die Meldung über eingeklemmte Personen im PKW nicht. Der bereits eingetroffene Rettungsdienst wurde dann bei der Reanimationsmaßnahmen durch die Feuerwehr unterstützt. Parallel dazu wurde die Einsatzstelle technisch bearbeitet, in dem der auf der Seite liegende PKW mit dem StabFast-System gegen weitere Bewegungen gesichert, auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und der dreifache Brandschutz sichergestellt wurde. Bereits nach kurzer Zeit konnten viele Kräfte der Feuerwehren aus dem Einsatz entlassen werden. Beide Insassen wurden in entsprechende Kliniken gebracht. Leider erlag der Fahrer kurze Zeit später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Ein Lösch- und ein Führungsfahrzeug verblieben an der Einsatzstelle zur Unterstützung der Polizei indem die Stelle weiträumig ausgeleuchtet wurde, um die Dokumentation zur Unfallhergang bis gegen 0:50 Uhr abzuschließen. Im Einsatz waren die Feuerwehren Remseck, Ludwigsburg und Kornwestheim mit 14 Fahrzeugen und 77 Einsatzkräften, der Kreisbrandmeister sowie der Rettungsdienst mit Notarzt und die Polizei mit sechs Streifen.

Notfalltüröffnung

Am Mittwoch, den 27.5.2020 um 6:46 Uhr wurde die Feuerwehr Remseck zu einer Notfalltüröffnung in den Stadtteil Hochberg alarmiert. Der vermeintlich vermisste Bewohner öffnete kurz vor dem Eintreffen selbstständig die Wohnung. Ein Eingreifen der Feuerwehr war somit nicht nötig.(is)

Brand im Außenbereich eines Entsorgungsbetriebs

Am Freitag, den 22.05.2020 alarmierte die Integrierte Leitstelle Ludwigsburg die Remsecker Feuerwehr um 20:29 Uhr zu einem gemeldeten Brand auf dem Geländes eines Entsorgungsbetriebs im Industriegebiet Schießtal. Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung machten sich diverse Fahrzeuge auf den Weg zum Einsatzort und konnten auf der Anfahrt bereits eine Rauchentwicklung bestätigen. Vor Ort eingetroffen konnte bei der Erkundung ein Feuer in einer außen liegenden Müllbox lokalisiert werden. Umgehend wurde ein Löschangriff von außen wie auch im Gebäudeinnenliegenden Teil der Wand vorbereitet. Die Löschmaßnahmen zeigten rasch Wirkung. Bereits nach kurzer Zeit konnten angerückte Kräfte aus dem Einsatz entlassen und die Wachbereitschaft in den Feuerwehrhäusern aufgelöst werden. Letzte Glutnester wurden noch gezielt durch umsetzen und ablöschen des Materials beseitigt. Im Einsatz war die Feuerwehr Remseck mit 8 Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften. 

Vogel in Notlage

Um 18:05 Uhr wurde die Feuerwehr Remseck zu einem Tier in Notlage alarmiert. Im Stadtteil Pattonville fanden die Einsatzkräfte unter dem Flachdachvorsprung eine Taube vor, die sich in einem Abwehrssystem verfangen hatte und sich daraus nicht mehr selbstständig befreien konnte und dabei verletzte. Durch die Drehleiterbesatzung wurde das Tier befreit und dem Notdienst übergeben. Der Einsatz war nach 30 Minuten beendet. Im Einsatz waren 13 Feuerwehrangehörige mit einem Führungs-, Löschgruppen- und Drehleiterfahrzeug. (eh)

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