Hilfeleistungseinsatz in offenem Gewässer fordert Großaufgebot an Rettungskräften

In der Nacht zum vierten Advent alarmierte ein automatisches Notrufsystem eines PKW die Feuerwehr Remseck um 0:28 Uhr in den Bereich der Neckarbrücke und Landesstraße 1100. Der Kontakt zum Fahrzeug und der eigens betriebenen Notrufleistelle des Fahrzeugherstellers brach ab. Die zuerst eintreffenden Kräfte stellten nach kurzer Erkundung und Befragung der Ersthelfer fest, dass das Fahrzeug nach einem vermutlich alleinbeteiligten Unfall über die Böschung und den Abhang in den Neckar gestürzt ist und sich ein Insasse noch befreien konnte. Der Fahrer verblieb im PKW und war bereits nicht mehr sichtbar. Die Änderung des Alarmstichworts auf einen Ertrinkungsunfall war damit für die nachalarmierten Einheiten der Feuerwehren Remseck, Ludwigsburg mit einem weiteren Boot, dem diensthabenden Kreisbrandmeister sowie des DLRG der Einsatzauftrag.
An Land wie auch auf dem Wasser wurde das Ufer mit Hilfe von Wärmebildkameras beidseitig abgesucht. Aufgrund der Dunkelheit wurde ebenso die Einsatzstelle mit mehreren Scheinwerfern von der Brücke wie auch am Ufer ausgeleuchtet und eine sichere Zustiegsmöglichkeit für Schwimmer und Taucher geschaffen. Eine Spezialdrohne des Landkreises bedient durch die Feuerwehr Walheim suchte ergänzend die Wasseroberfläche mit der Wärmebildkamera ab und dokumentierte die Einsatzstelle aus der Luft.  Ergänzend zum DLRG rückten weitere Taucher der Berufsfeuerwehr Stuttgart nach Remseck ab. Diese bestätigten dann nach kurzer Zeit den Kräften an Land, dass der PKW in Dachlage auf dem Grund des Neckars befand. Eine rasche Befreiung des Fahrzeuglenkers war den Tauchern aus dem stark demolierten Fahrzeug leider nicht möglich. Für die Bergung wurde dann ein Mobilkran der Feuerwehr Stuttgart an die Einsatzstelle gerufen. Zusammen mit der Seilwinde aus dem Tanklöschfahrzeug konnte der PKW an die Wasseroberfläche gebracht werden. Der Fahrer wurde dann aus dem PKW befreit und mit dem Boot dem Notarzt übergeben, welcher leider nicht mehr helfen konnte. Das Fahrzeug konnte dann durch den Kran an Land gehoben werden. Die weiteren Ermittlungen übernahm dann die Polizei. Die Feuerwehr unterstützte hierbei noch und der intensive Einsatz war für die letzten Kräfte gegen 5:30 Uhr beendet.

Unwetter

Aktuell arbeiten wir die Unwetterlage auf und werden baldmöglichst in aller Ausführlichkeit berichten. Vorab ein kurzer Auszug: 
Gegen 20 Uhr zog Sturmtief Xero über Remseck. Innerhalb einer halben Stunde fielen über Aldingen ca. 60 Liter auf den Quadratmeter!
Die folge waren unzählig vollgelaufene Keller, überflutete Straße und gefüllte Tiefgaragen. Bäume wurden durch den starken Wind auf die Straßen geschmissen und zahlreiche Äste versperrten die Straßen. Die Straßen verwandelten sich zum Teil in reisende Bäche, Autos wurden aufgeschwemmt und schwammen den Einsatzkräften teilweise entgegen. Ein Durchkommen war selbst mit den großen Feuerwehrfahrzeugen nicht möglich.
Schnell wurde ein Vollalarm ausgelöst, ein Führungshaus eingerichtet und die integrierte Leitstelle Ludwigsburg hat sämtliche Einsatzstellen elektronisch übermittelt. Neben nach allen verfügbaren Feuerwehrangehörigen waren die technischen Dienste und das Tiefbauamt sowie der Abwasser-Eigenbetrieb mehrere Stunden im Einsatz.
Auch unser Abrollbehältersystem mit den Wechelladerfahrzeugen hat sich bewiesen: Wir haben nicht nur die eigenen Abrollbehälter Unwetter und Logistik/Transport in den Einsatz gebracht, auch der Kreisabrollbehälter Hochwasser wurde entsprechend eingesetzt. Alle Pumpen fördernden teilweise gleichzeitig Wasser aus mehreren Tiefgarage.   
Fast alle Fahrzeuge waren zum Teil gleichzeitig im Einsatz. Selbst unsere Absicherung für zeitkritische Einsätze wurde benötigt: Mittendrin im Geschehen kam die Meldung: B2, Brandgeruch im Mehrfamilienhaus. Der für solche Fälle zurückgehaltene Löschzug konnte zeitnah abrücken. Nach der Erkundung konnte kein Feuer gefunden werden und dieser Einsatz beendet und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden.
Ein größeres Problem stellen bei solchen Unwettereinsätzen auch die vollgelaufene Heizkeller dar: Die dort aufgestellte Heizöltanks werden aufgeschwemmt und reisen sich unter Umständen aus den Verankerungen und von den Anschlüssen los. Dabei entsteht die Gefahr der Umweltverschmutzung, da so Heizöl freigesetzt und das Wasser verseuchen könnte. Auch solche Anrufe kamen vermehrt an.
Alle Fahrzeuge und Einsatzmittel wurden noch in der Nacht gereinigt und wieder verladen, denn „Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz“

Brand in Recyclingbetrieb

Gegen 10.30 Uhr wurde die Feuerwehr Remseck durch eine Brandmeldeanlage in den Stadtteil Neckargröningen ins Gewerbegebiet alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchsäule zu erkennen und es wurde Vollalarm für die Feuerwehr Remseck nachalarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren Meter hohe Flammen bereits aus der Ferne zu erkennen. Es wurde ein massiver Löschangriff mit mehreren Rohren aufgebaut, mehrere Pumpen förderten Wasser aus dem Neckar an die Einsatzstelle. Zu Beginn wurde die Bevölkerung aufgrund der starken Rauchentwicklung gewarnt und zusätzlich die Feuerwehr Ludwigsburg mit der Messgruppe alarmiert. Diese hat an verschiedenen Stellen in Remseck über längere Zeit Schadstoffmessungen durchgeführt, keine dieser Messung überschritt die Grenzwerte. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Von der Feuerwehr Walheim wurde die Drohnengruppe alarmiert. Diese wurde eingesetzt, um mit Luftbildern und Wärmebildaufnahmen die Einsatzstelle zu erkunden. Zwischenzeitlich wurde mit mehreren Rohren und Wasserwerfern das Feuer unter Kontrolle gebracht. Um Glutnester zu löschen wurde mittels eines betriebseigenen Baggers das Brandgut umgesetzt. Baggerschaufel für Baggerschaufel wurde das Brandmaterial auseinandergezogen und abgelöscht. Ein sogenannter Atemschutzsammelplatz wurde außerhalb des Betriebes eingerichtet und durch den Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Ludwigsburg unterstützt. Der Ortsverein Neckargröningen vom Deutschen Roten Kreuz übernahm die rettungsdienstliche Absicherung der unter Atemschutz tätigen Feuerwehrleuten und organisierte die Verpflegung, dafür herzlichen Dank! Dank auch der Firma HAAS, für das zur Verfügungstellen des Betriebshofes für die Verpflegung! Die Löscharbeiten zogen sich bis gegen 15.30 Uhr, danach wurden die Gerätschaften und Fahrzeuge gereinigt und wieder einsatzbereit gemacht. Bei einem letzten Kontrollbesuch gegen 17.30 Uhr wurde die Einsatzstelle dem Eigentümer übergeben. Im Einsatz waren die Feuerwehren Walheim, Ludwigsburg und Remseck mit über 90 Einsatzkräften und über 20 Fahrzeugen, das DRK OV Neckargröningen, die Polizei und die Wasserschutzpolizei.(is)

BMA Hofener Weg

Am heutigen Freitag wurde die Freiwillige Feuerwehr Remseck zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in den Stadtteil Aldingen alarmiert. Am Einsatzort eingetroffen konnte eine massive Rauchentwicklung festgestellt werden.Es stellte sich schnell heraus, dass es zum Brand eines Schaltschrankes gekommen war.
Der Sicherungskasten wurde mittels CO2-Feuerlöschern abgelöscht.
Die Photovoltaikanlage des Daches wurde stromlos geschalten, sowie die Stromverbindung vom Energieversorger zum Gebäude unterbrochen.Im Anschluss konnten die Nachlöscharbeiten mit Wasser unter Zuhilfenahme von Wärmebildkameras durchgeführt werden.
Im Einsatz waren die Feuerwehr Remseck am Neckar, die Feuerwehr Ludwigsburg, die Polizei und der Rettungsdienst.(rc)
 

Unsere letzten Einsätze

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