Mehrere Einsatzstellen durch Starkregen im Stadtgebiet

Am Dienstag, den 21.05.2019 wurde die Feuerwehr Remseck gegen 17:45 Uhr telefonisch darüber in Kenntnis gesetzt, dass im Kindergarten „Wasenstraße“ im Stadtteil Neckargröningen Wasser in das Untergeschoss des Gebäudes eindringt. Daraufhin wurden zwei Einsatzkräfte mit dem Kleineinsatzfahrzeug zur Einsatzstelle entsandt. Aufgrund der angespannten Situation an Rems und Neckar wurden um 18:24 Uhr weitere Einsatzkräfte alarmiert und das Führungshaus im Feuerwehrhaus Rechts des Neckars entsprechend besetzt. Im weiteren Verlauf gingen vermehrt Notrufe aus der Wasenstraße im Ortsteil Neckargröningen ein. Dort drang in mehreren Gebäuden Wasser in die Untergeschosse ein. Die Feuerwehr setzte diverse Pumpen und Wassersauger ein, um einen weiteren Anstieg des Wassers zu verhindert. Parallel wurde versucht, den Wasserstand in der vollgelaufenen Kanalisation mittels zwei leistungsstarken Pumpen zu senken. Diese Maßnahmen zogen sich noch bis in die Morgenstunden Folgetages hin. Auch aufgrund der umfangreichen Aufräum- und Reinigungsarbeiten, konnte der Einsatz der Feuerwehr erst gegen 11:00 Uhr am Folgetag beendet werden.
Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften insgesamt 15 Stunden im Einsatz.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei allen Anwohnern bedanken, welche uns im Rahmen des Einsatzes mit Heißgetränken, Backwaren und anderen Köstlichkeiten versorgten.
Bedauerlicherweise mussten wir auch feststellen, dass einige Anwohner die Gelegenheit nutzten, um ihrem Ärger bzw. Frust über die Situation gegenüber den anwesenden ehrenamtlichen Einsatzkräften Luft zu machen. Wir regen an dieser Stelle an, das eigene Verhalten noch einmal zu überdenken.

Brand in Wohnung

Am Montag, den 08.10.2018, wurde die Feuerwehr Remseck zu einem Brandeinsatz der Stufe 3 in den Stadtteil Neckarrems alarmiert.
Noch während der Anfahrt der Einsatzkräfte, wurde das Stichwort um eine Stufe erhöht, da der Fluchtweg für die Bewohner versperrt war. Sie versuchten sich auf den Balkon zu retten.
Bei dem Einsatz handelte es sich um eine Fettexplosion, durch die es 4 verletzte Personen gab.
Die Bewohner wurden von der Feuerwehr gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Als abschließende Maßnahmen wurde die Wohnung belüftet und der Brandherd zur Sicherheit mithilfe einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Der Einsatz war nach ca.1,5 Stunden beendet.

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, mehrere Verletzte

Am Montag, den 1.Oktober 2018, wurde die Feuerwehr Remseck am Neckar zu einem Verkehrsunfall der Stufe 4 mit dem Stichwort mehrere eingeklemmte Personen alarmiert. Nach Alarm- und Ausrückeordnung rückte, von der Abteilung I das HLF 1/46, das LF 1/42-1, der RW 1/51, ein Führungsfahrzeug 1/11 und das 2. Löschgruppenfahrzeug 1/42-2, der Kommandant, sowie die Abteilung II, der Kreisbrandmeister und der Rüstwagen der Feuerwehr Ludwigsburg, zur Einsatzstelle Richtung Hohenacker aus.
Nach 1. Lageerkundung durch den Einsatzleiter und mit Absprache des Notarztes wurde entschieden, mit dem ersten schweren Rettungssatz die Person aus dem PKW zu retten. Mit dem 2. Rettungssatz wurde die Rettung des Fahrer des beteiligten Kleintransporter begonnen. Die Abteilung II unterstütze die Abteilung I und stellte den Brandschutz sicher. Mit dem Polizeihubschrauber wurden aus der Luft Bilder Unglücksstelle gemacht. Nach der Rettung der Person aus dem PKW wurde mit Hilfe der 2 Seilwinden der Rüstwägen der Feuerwehren Remseck und Ludwigsburg die Fahrzeuge gesichert und anschließend den verkeilten PKW von dem Kleintransporter entfernt, so dass die Rettung des Fahrers aus dem Kleintransporter mit mehr Raum an Fahrertüre begonnen werden konnte. Dank der schweren technischen Gerätschaften konnten die 2 Personen relativ schnell gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die Straße zwischen Neckarrems und Hohenacker war komplett gesperrt. Mit jeweils einem Löschfahrzeug der Abteilung I und II wurde der Grundschutz der Stadt Remseck sichergestellt. Die Feuerwehr war mit 63 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit 2 Notärzte und mehrere Polizeistreifen mit Hubschrauber waren vor Ort. Alle arbeiteten ruhig und sachlich zusammen, der Einsatz war nach ca. 3 Stunden beendet.

Unsere letzten Einsätze

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