Fahrzeug: Florian Remseck 1/21
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Zu einem Verkehrsunfall mit einer gemeldeten eingeklemmten Personen wurde die Feuerwehr Remseck am heutigen Sonntagmittag auf die Umgehungsstraße L1140 im Stadtteil Neckarrems alarmiert. Ein Fahrzeug kollidierte mit einem weiteren PKW, hierbei wurde die Fahrerin schwer verletzt und eingeklemmt. Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeug ab und unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung und Rettung der verletzten Person.
Im Einsatz war die Feuerwehr Remseck mit sieben Fahrzeugen und 29 Einsatzkräften, der Rettungsdienst und die Polizei.
(rc)
Verkehsunfall mit eingeklemmten Personen
Am Freitag, den 29.5.2020 kam es gegen 20:20 Uhr auf der Straße zwischen der L1100 und der L1140, dem sogenannten Soldatensträße zu einem folgeschweren Verkehrsunfall.
Aufgrund der Tatsache, dass zwei zeitgleiche Notrufe über den europaweiten Notruf abgesetzt wurden, welche aber unterschiedliche und nicht eindeutig zuordenbare Ortsangaben beinhalteten, alarmierte die Leitstelle eine große Anzahl an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. Dies hatte zur Folge, dass sich alle Helfer an einer Einsatzstelle ansammelten.
Aus bisher unbekannter Ursache übersteuerte das Fahrzeug in einer Linkskurve, schleuderte über die Gegenfahrbahn, überschlug sich und kam im Grünstreifen auf dem Dach zum Liegen. Vorbeikommende Ersthelfer setzten den Notruf ab und begannen sofort vorbildlich die beiden Insassen aus dem Sportwagen zu befreien. Bei Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich die Meldung über eingeklemmte Personen im PKW nicht. Der bereits eingetroffene Rettungsdienst wurde dann bei der Reanimationsmaßnahmen durch die Feuerwehr unterstützt. Parallel dazu wurde die Einsatzstelle technisch bearbeitet, in dem der auf der Seite liegende PKW mit dem StabFast-System gegen weitere Bewegungen gesichert, auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und der dreifache Brandschutz sichergestellt wurde. Bereits nach kurzer Zeit konnten viele Kräfte der Feuerwehren aus dem Einsatz entlassen werden. Beide Insassen wurden in entsprechende Kliniken gebracht. Leider erlag der Fahrer kurze Zeit später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Ein Lösch- und ein Führungsfahrzeug verblieben an der Einsatzstelle zur Unterstützung der Polizei indem die Stelle weiträumig ausgeleuchtet wurde, um die Dokumentation zur Unfallhergang bis gegen 0:50 Uhr abzuschließen. Im Einsatz waren die Feuerwehren Remseck, Ludwigsburg und Kornwestheim mit 14 Fahrzeugen und 77 Einsatzkräften, der Kreisbrandmeister sowie der Rettungsdienst mit Notarzt und die Polizei mit sechs Streifen.
Brand in Recyclingbetrieb
Gegen 10.30 Uhr wurde die Feuerwehr Remseck durch eine Brandmeldeanlage in den Stadtteil Neckargröningen ins Gewerbegebiet alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchsäule zu erkennen und es wurde Vollalarm für die Feuerwehr Remseck nachalarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren Meter hohe Flammen bereits aus der Ferne zu erkennen. Es wurde ein massiver Löschangriff mit mehreren Rohren aufgebaut, mehrere Pumpen förderten Wasser aus dem Neckar an die Einsatzstelle. Zu Beginn wurde die Bevölkerung aufgrund der starken Rauchentwicklung gewarnt und zusätzlich die Feuerwehr Ludwigsburg mit der Messgruppe alarmiert. Diese hat an verschiedenen Stellen in Remseck über längere Zeit Schadstoffmessungen durchgeführt, keine dieser Messung überschritt die Grenzwerte. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Von der Feuerwehr Walheim wurde die Drohnengruppe alarmiert. Diese wurde eingesetzt, um mit Luftbildern und Wärmebildaufnahmen die Einsatzstelle zu erkunden. Zwischenzeitlich wurde mit mehreren Rohren und Wasserwerfern das Feuer unter Kontrolle gebracht. Um Glutnester zu löschen wurde mittels eines betriebseigenen Baggers das Brandgut umgesetzt. Baggerschaufel für Baggerschaufel wurde das Brandmaterial auseinandergezogen und abgelöscht. Ein sogenannter Atemschutzsammelplatz wurde außerhalb des Betriebes eingerichtet und durch den Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Ludwigsburg unterstützt. Der Ortsverein Neckargröningen vom Deutschen Roten Kreuz übernahm die rettungsdienstliche Absicherung der unter Atemschutz tätigen Feuerwehrleuten und organisierte die Verpflegung, dafür herzlichen Dank! Dank auch der Firma HAAS, für das zur Verfügungstellen des Betriebshofes für die Verpflegung! Die Löscharbeiten zogen sich bis gegen 15.30 Uhr, danach wurden die Gerätschaften und Fahrzeuge gereinigt und wieder einsatzbereit gemacht. Bei einem letzten Kontrollbesuch gegen 17.30 Uhr wurde die Einsatzstelle dem Eigentümer übergeben. Im Einsatz waren die Feuerwehren Walheim, Ludwigsburg und Remseck mit über 90 Einsatzkräften und über 20 Fahrzeugen, das DRK OV Neckargröningen, die Polizei und die Wasserschutzpolizei.(is)