Ausgelöste Brandmeldeanlage
Bericht folgt.
Bericht folgt.
Mit dem Stichwort B2 – sonstiges wurde am 03.04.2017 um 21:31 Uhr die Abteilung II der Feuerwehr Remseck alarmiert. Den im Gerätehaus befindlichen Kräften wurde mitgeteilt, dass sich die Feuerwehr Kornwestheim bereits im Einsatz befindet und einen weiteren Löschzug nachgefordert hat.
Die Einsatzstelle war von Autofahrern als Pattonville-Kornwestheim gemeldet, beim Eintreffen der Feuerwehr stellte es sich als Gemarkung Remseck heraus. Von der Feuerwehr Kornwestheim wurden die ersten Löschmaßnahmen übernommen und die Nachforderung der Feuerwehr Remseck eingeleitet. Folgende Lage wurde vorgefunden: Ein sehr großer Pferdemisthaufen, welcher auf fast der ganzen Fläche brannte. Vermutlich durch Selbstentzündung kokelte der Haufen in sich komplett durch. Mit dem Hofbetreiber und seinem Maschinenfuhrpark wurde begonnen, den Misthaufen auseinander zu reißen und im benachbarten Fahrsilo mit Wasser abzulöschen und wieder zusammenzuschieben. Eine Wasserversorgung wurde vom nächsten Hydranten – nahe dem Pferdehof – aufgebaut. Die L1144 Remseck Kornwestheim wurde zu diesem Zweck komplett gesperrt. Zwischenzeitlich wurde eine Führungsgruppe aus beiden Feuerwehren aufgebaut, die Stadtverwaltungsspitze genauso informiert wie der Wasserver- und -entsorger, da absehbar über eine lange Zeit viel Wasser benötigt würde: Aus dem B2 wurde ein B4, die brennende Mistmenge wurde auf 2000 Kubikmeter geschätzt…
überlegungen, wie das Feuer unter Kontrolle gebracht werden konnte, führten alle immer zum gleichen Ergebnis: Der komplette Mist musste mit Wasser durchdrängt werden, dies wiederum war nur durch mühsames Abtragen und Umsetzen möglich. Durch ein Gießen von oben wäre das Wasser nicht bis zu den Brandherden durchgedrungen. Eine zweite Wasserleitung mit Verstärkerpumpen wurde aus einem anderen Versorgungsrohr über mehrere hundert Meter verlegt, um die Ablöschmaßnahmen zu beschleunigen. Mit der eingetroffenen Drehleiter wurde von oben mit Wasser abgelöscht und immer wieder kontrolliert, um ein übergreifen auf das benachbart eingelagerte Material oder ein erneutes Durchzünden des bereits umgesetzten Misthaufens zu verhindern. Am Boden wurde das von den Traktoren herangefahrene Material mit einem weiteren Rohr abgelöscht. Der DRK Ortsverein Neckargröningen übernahm die Absicherung der unter Atemschutz eingesetzten Kräfte und organisierte eine Versorgungsstation mit Getränken und betreute diese bis in die Morgenstunden. Zum Teil mehrfach wurde das eingesetzte Personal ausgetauscht und zum Schlafen nach Hause entlassen, denn es wurde damit gerechnet, die Einsatzstelle nicht vor 9 Uhr am nächsten Tag verlassen zu können. Am nächsten Morgen gab die Polizei dann die L1144 in Fahrtrichtung Kornwestheim wieder frei, um den Rückstau abfließen zu lassen.
Gegen 11.30 Uhr wurde die letzte Schaufel brennender Pferdemist abgetragen und Feuer aus gemeldet, die Aufräum- und Säuberungsarbeiten zogen sich zum Teil noch den kompletten Tag hin.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Remseck und Kornwestheim, vom DRK die Ortvereine Neckargröningen und Kornwestheim sowie mehrere Streifenbesatzungen der Polizei.
Vielen Dank an alle eingesetzten Kräfte, für die Bereitschaft, sich über eine solch lange Zeit mit Mist zu beschäftigen und sich zum Teil die komplette Nacht um die Ohren zu hauen. Dies funktioniert nur mit einer spitzen Truppe! Vielen DANK!
Am Donnerstag, den 30. März 2017 wurde um 17.21 Uhr die Feuerwehr Remseck zu einer Tierrettung durch die Leitstelle alarmiert.
Folgende Lage wurde von den angerückten Einsatzkräften vorgefunden: Drei Frauen waren auf der Suche nach Bärlauch in den Remsauen unterwegs. Hinter der Mühle teilt sich die Rems in den Mühlbach, mit diesem Wasser wird zur Stromgewinnung eine Turbine angetrieben. Damit kein Unrat in die Turbine gelangt, wird davor mit einem schwimmenden Rohr äste, Blätter usw. aufgefangen.
Ausgerechnet diesen Platz hat sich ein noch junger Bussard ausgesucht, um auf diesem Unrat bei einem seiner ersten Flugversuche zu landen. Ein Starten war vermutlich wegen des nassen Gefieders nicht mehr möglich. Er war sehr entkräftet und drohte zu ertrinken. Die wurde von den Frauen bemerkt alarmierten die Feuerwehr.
Bei einer Lagebesprechung mit dem Kommandanten wurde entschieden, das Tier mit einer Stange zu sichern bis die nachalarmierte Drehleiter zur Rettung eintrifft. Mit der Drehleiter und deren moderner Technik konnte innerhalb kürzester Zeit der Bussard von einem Feuerwehrmann gerettet und in die Tierklinik nach Ludwigsburg verbracht werden. Zwischenzeitlich wurde der junge Bussard wieder in die Natur entlassen.
Im Einsatz war die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften. Der Einsatz war nach einer Stunde beendet.
Gegen 11.50 wurde die Feuerwehr Remseck am Neckar mit dem Alarmstichwort Brand im Gebäude nach Hochberg alarmiert.Beim Eintreffen der Feuerwehr war die gesamte Wohnung stark verraucht. Nach ersten Belüftung Maßnahmen wurde ein Brand in der Küche eines 2-stöckigen Gebäudes festgestellt.Durch das beherzte Eingreifen mit einem C-Rohr im Innenangriff, konnte Schlimmeres verhindert werden.Die Bewohnerin musste zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus verbracht werden.
Laut Polizei entstand ein Sachschaden von ca.100,000. -Euro. Die Feuerwehr Remseck war mit 7 Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften vor Ort.