Gefahrgut-LKW kollidiert mit Stadtbahn

Am Mittwoch, 13.4.2016 gegen 11.55 Uhr kam es zu einem schweren Gefahrgut Unfall an der Zufahrt zum Klärwerk der Stadt Stuttgart auf Gemarkung Remseck. Beim Linksabbiegen von der Cannstatter Straße in Richtung Klärwerk Mühlhausen wurde ein mit Gefahrgut beladener LKW von einer in Richtung Stuttgart fahrenden Stadtbahn der Linie U14 erfasst. Durch den starken Aufprall kam es zu einer teilweisen Entgleisung der Bahn. Der Stadtbahnfahrer zog sich schwere Verletzungen zu. Er musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Fahrer des Gefahrgut Transporters kam mit dem Schrecken davon. Das auf dem LKW geladene Gefahrgut Eisen(III) Oxid wurde glücklicherweise nicht freigesetzt. Von Verletzungen der ca. 30 Fahrgäste ist nichts bekannt. Die Unfallursache wird von der Polizei ermittelt.
Mit Spezialgerät wurde die Stadtbahn wieder auf die Gleise gesetzt und in das nahegelegene Depot in Remseck Aldingen verbracht. Die Landesstraße zwischen Mühlhausen und Aldingen wurde den ganzen Tag und die ganze Nacht bis gegen 7.00 Uhr am folgenden Tag gesperrt. Zum Abpumpen des gefährlichen Stoffes wurden Spezialkräfte der BASF Feuerwehr in Ludwigshafen angefordert, die in den späten Abendstunden eingetroffen sind. Zum Abpumpen der Flüssigkeit wurde ein Spezial Transportfahrzeug aus der Schweiz angefordert, das ebenfalls in den Abendstunden eintraf.
Das Entleeren des Tanks zog sich über die ganze Nacht. Im Anschluss konnte mit der Bergung des Sattelzugs begonnen werden. Mit zwei Kranwagen eines Krantransportunternehmens ist es in den späten Vormittagsstunden des 14.4. gelungen, den LKW und den umgekippten Sattelaufleger aufzustellen und auf einen Tieflader zu verladen.
Beide Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Remseck sowie die Feuerwehr der Stadt Stuttgart waren an der Einsatzstelle sowie Polizei und Rettungsdienst. Rund 80 Einsatzkräfte mit ca. 20 Feuerwehrfahrzeugen waren rund um die Uhr im Einsatz. Für die Verpflegung sorgte das DRK. Bis auf die Verletzung des Stadtbahnfahrers lief der Unfall glimpflich ab. Die genaue Höhe des Sachschadens konnte noch nicht ermittelt werden. Der Sachschaden wird geschätzt auf mehrere Hunderttausend Euro.

Privater Rauchwarnmelder hat ausgelöst

Um 1:48 Uhr wurde die Abteilung I in die 7. Etage eines Mehrfamilienhauses nach Neckarrems alarmiert. Im Treppenhaus war deutlich ein ausgelöster privater Rauchwarnmelder zu hören. Mit der Drehleiter wurde sofort begonnen, die Fenster im 7.Obergeschoss nach Personen oder Rauch abzusuchen. Gleichzeitig wurde über die Polizei und den Hausmeister versucht, ein Schlüssel zu organisieren. Dies brachte jedoch keinen Erfolg, weshalb die Türe mit Spezialwerkzeug nach Rücksprache mit der Polizei gewaltsam geöffnet wurde. Nachdem Türe geöffnet war, stellte sich heraus, das die Wohnung zur Zeit nicht bewohnt war und keine Person in der Wohnung anwesend war. Die Tür wurde mit einem Ersatzzylinder wieder verschlossen und der Polizei übergeben. Im Einsatz war der Kommandant, ein Führungsfahrzeug, zwei Löschgruppenfahrzeuge, die Drehleiter sowie das Kleineinsatzfahrzeug und die Polizei. Nach knapp 90 Minuten war der Einsatz beendet.

Auslösung der Brandmeldeanlage

Am Sonntag, den 27.03.2016 wurde um 21:28 Uhr die Feuerwehr Remseck Abteilung I zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Neckaraue nach Hochberg alarmiert. Die sich bereits seit Beginn der Veranstaltung vor Ort befindliche Feuerwehrsicherheitswache konnte das Räumen des Gebäudes bis zum Eintreffen der Feuerwehr sicherstellen. Bei der Erkundung ergab sich das die Brandmeldeanlage vermutlich durch Zigarettenrauch in einen Büro ausgelöst hatte. Im Einsatz war der Löschzug der Abteilung I und der Kommandant. Der Einsatz war nach ca. einer halben Stunde beendet.

Verkehrsunfall LKW mit eingeklemmter Person

255.000 Euro Sachschaden hat der Unfall verursacht, heißt es in der offiziellen Presseinfo der Polizei. Zwei Leichtverletzte forderte der Verkehrsunfall außerdem, der sich am Mittwoch, 24. Februar 2016 gegen 8.25 Uhr in Remseck-Neckargröningen an der Endhaltestelle ereignete. Ein 37-jähriger Lkw-Fahrer war auf der Landesstraße L1100 aus Stuttgart kommend in Richtung Remseck unterwegs und kam im Bereich der S-Bahn-Endhaltestelle vor der Kreuzung zur Meslay-du-Maine-Straße aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Er streifte ein Verkehrszeichen und überfuhr einen Fahrbahnteiler. Anschließend fuhr der Lkw nach rechts über mehrere Fahrstreifen und stieß in der Folge mit einem VW Golf zusammen, dessen 85-jährige Fahrerin verkehrsbedingt an der Ampel angehalten hatte. Durch den Aufprall schleuderte der VW nach links und kam auf einer Verkehrsinsel zum Stehen. Der Lkw wurde im weiteren Verlauf nach rechts abgewiesen, überfuhr eine Grünfläche und prallte dann frontal gegen die Bushaltestelle.
Durch den Aufprall stürzte die Überdachung der Bussteiges teilweise ein und blieb auf dem LKW-Führerhaus liegen. Die 85-jährige PKW-Fahrerin und der LKW-Fahrer zogen sich leichte Verletzungen zu und wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich zur Unfallzeit eine bislang unbekannte Person an der Bushaltestelle, die sich nur noch durch einen Sprung zur Seite retten konnte.
Den zuerst an der Einsatzstelle eingetroffenen Einsatzkräften bot sich eine unübersichtliche Einsatzstelle. Die Einsatzstelle bot ein spektakuläres Bild. Zuerst musste geprüft werden ob die Stabilität des auf dem Führerhaus liegenden Daches gegeben war, damit der Fahrer aus dem Führerhaus gerettet werden konnte. Der 37-jährige wurde in seinem Lkw eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mit Hilfe eines hydraulischen Rettungsgeräts befreit werden.
Bevor weitere Maßnahen durchgeführt werden konnten, war es erforderlich, dass ein Statiker die Standsicherheit der restlichen Konstruktion prüfte.
Bevor der Lkw unter dem Dach geborgen werden konnte, musste die komplette Konstruktion mit dem Kran abgetragen werden.
Als vorbereitende Maßnahmen wurden die Dachteile am Krahn der BF Stuttgart festgemacht. Mit der Drehleiter aus Remseck konnten gefahrlos alle Verbindungen gelöst werden. Hierzu waren verschiedene Trenngeräte der Feuerwehr wie Trennschleifer und Plasmaschneidgerät in Bereitstellung. Während der gesamten Bergung wurde der umfassende Brandschutz sichergestellt. Die gesamten Stahlteile standen unter großer Spannung und stellten beim Lösen eine nicht unerhebliche Gefahr dar. Als alles gelöst war, war das Abheben des 3,5 to schweren Daches kein Problem mehr. Ein schweres Bergefahrzeug zog den schwer beschädigten LKW aus der Bushaltestelle.
Die Einsatzstelle wurde vom Bauhof abgesichert. An der Einsatzstelle machten sich Herr Oberbürgermeister Schönberger, Herr Bürgermeister Balzer und Herr Velte ein Bild von der aktuellen Lage.
Der Unfall ging trotz allen nochmal glimpflich aus, jedoch mit einem erheblichen Sachschaden.
An der Einsatzstelle waren die Feuerwehren:
Remseck , Kornwestheim ,sowie die Berufsfeuerwehr Stuttgart ,
insgesamt 47 Wehrleute und 14 Fahrzeuge, ebenso war der stellv. Kreisbrandmeister Herr Thoß vor Ort. Der Einsatz zog sich mehrere Stunden hin.
Zur Versorgung der Verletzten waren außerdem zwei Rettungsfahrzeuge und ein Notarztwagen im Einsatz.
Um dem Verkehrsproblem Herr zu werden, war die Polizei mit mehreren Einsatzwagen an der Einsatzstelle.
Video hierzu unter: http://www.youtube.com/watch?v=wKgpq7j7Ls0&sns=em

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