Die Feuerwehr Remseck wurde am Nachmittag des 2.7. gleich zwei Mal innerhalb einer Stunde, genauer gesagt um 14:06 Uhr und 15:01 Uhr, zur gleichen Brandmeldeanlage im Stadtteil Aldingen alarmiert. Vermutlich durch einen technische Störung im Zusammenhang mit den aktuell sehr hohen Temperaturen und der Sonneneinstrahlung kam es in beiden Fällen zu einer Auslösung von Meldern im oberen Bereich der Betriebshallen. Der betroffene Bereich wurde durch die Feuerwehr kontrolliert und es konnte weder Rauch noch Feuer festgestellt werden. (eh)
Am Montag, dem 30. Juni 2025, wurde die Feuerwehr Remseck gegen 12:45 Uhr zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Remseck-Aldingen alarmiert. Die ersten eintreffenden Kräfte erhöhten umgehend die Alarmstufe aufgrund der Lage und der örtlichen Begebenheit, denn beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Scheune bereits in Vollbrand. In dem Gebäude befanden sich mehrere abgestellte Landwirtschaftliche Geräte, Fahrzeuge und Kutschen. Es bestand die akute Gefahr, dass sich das Feuer auf angrenzende Gebäude, einen Tierstall und Felder ausbreitet. Eine weithin sichtbare Rauchsäule machte die Lage zusätzlich kritisch. Die Feuerwehr Remseck leitete umgehend Maßnahmen zur Brandbekämpfung ein. Es wurde eine Löschwasserversorgung über nahegelegene Hydranten durch zwei Einheiten der Löschwasserversorgung und alle vier Abrollbehälter Wasser des Landkreises Ludwigsburg aufgebaut. Zwei Großtanklöschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Stuttgart waren vorsorglich alarmiert und im Bereitstellungsraum verfügbar. Mehrere C- und B-Rohre sowie Wenderohre der drei eingesetzten Drehleitern kamen im Außenangriff zum Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Zur Koordination der Einsatzkräfte wurde ein Einsatzleitung mit Unterstützung einer Führungs- und Drohnengruppe eingerichtet. Diensthabende Kreisbrandmeister und der Bezirksbrandmeister waren ebenso an der Einsatzstelle, sowie der Oberbürgermeister der Stadt Remseck, die technischen Dienste, der Wassermeister und weiteres Personal der Stadtverwaltung. Die Polizei sperrte den Gefahrenbereich weiträumig ab, während der Rettungsdienst und die Ortsgruppe des DRK vorsorglich bereitstanden. Über Rundfunk und Warn-App NINA wurde die Bevölkerung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Klimaanlagen auszuschalten, um sich vor der starken Rauchentwicklung zu schützen. Glücklicherweise wurden keine Personen und Tiere verletzt. Auch das Wohnhaus und ein Stall konnte vor den Flammen geschützt werden. Die Rauchentwicklung war aus allen Richtungen wahrnehmbar. Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt; die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Um den Brandschutz durch in den Bereichen Remseck und Kornwestheim für eventuelle Folgeeinsätze zu gewährleisten, wurde aus einem anderen Teil des Landkreises Kräfte in einem Bereitstellungsraum vorgehalten, die im Ernstfall direkt abgerufen werden konnten. Mittels eines Baggers wurde die Einsturzgefährdeten Teile der Halle kontrolliert abgerissen und zur Unterstützung der Löschmaßnahmen das Brandgut umgelagert. Der Einsatz konnte für den Großteil der Einsatzkräfte gegen 17:30 Uhr beendet werden. In den Abendstunden wurden Nachlöscharbeiten durch eine Brandsicherheitswache durchgeführt und die Einsatzstelle auf Glutnester kontrolliert. Anschließend wurde sie zur weiteren Untersuchung an die Polizei übergeben. Dank des schnellen und professionellen Eingreifens der Feuerwehr Remseck konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert und größerer Schaden vermieden werden. Die Zusammenarbeit mit allen beteiligen Kräften an der Einsatzstelle verlief reibungslos und effektiv. Dank auch den ebenso anwesenden anderen Landwirten die mit Rat und Tat unterstützen. (eh)
Zum zweiten Einsatz am Freitag, den 6. Juni 2025, wurde die Feuerwehr Remseck am Neckar gegen 7:40 Uhr zu einem Brand in der Aldinger Kelterstrasse alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten Stützbalken und die Holzverkleidung eines Balkons in Brand. Die Flammen breiteten sich rasch aus, konnten jedoch durch den schnellen und gezielten Einsatz der Feuerwehr zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Zur Sicherheit wurde vorsorglich das betroffene Gebäude als auch ein angrenzendes Gebäude evakuiert. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch unklar. Neben der Feuerwehr waren auch die Polizei und der Rettungsdienst sowie der Ortsverein des DRK im Einsatz. Durch Sie wurde der betroffene Bereich abgesichert um weitere Gefahren zu vermeiden und die betroffenen Personen betreut.
Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine größere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. (eh)