Brandmelderalarm

Am Dienstag 30.5 wurde die Feuerwehr Remseck zu einem Brandmeldealarm zum SSB Betriebswerk nach Aldingen gerufen. Gemäß Alarm und Ausrückeordnung waren 3 Löschgruppenfahrzeuge, die Drehleiter, der ELW, MTW und Kommandowagen sowie der Rettungsdienst und auch die Polizei an der Einsatzstelle.
Was war geschehen: Durch eine Schmorbrand in einer Trafostation war es zu Rauchentwicklung gekommen, dadurch wurde die Brandmeldeanlage ausgelöst. Der Einsatzleiter und die anrückenden Kräfte erkundeten die Trafostation sowie die umliegenden Räume. Mit Hilfe der Wärmebildkamera konnte der erhitzte Bereich geortet werden. Eine Elektrofachkraft konnte sich den versengten Bereich in Augenschein nehmen. Ein offenes Feuer war nicht zu erkennen. Der Raum wurde belüftet, der Brandschutz sichergestellt. Nach Eintreffen des zuständigen Betriebselektrikers konnte die Anlage dem Betreiber übergeben werden.
Die Feuerwehr war mit über 30 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Nach etwas mehr als einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden. Personen kamen nicht zu schaden.

Amtshilfe nach Verkehrsunfall

Am Montag 8.5. gegen 20.19 Uhr wurde die Feuerwehr Remseck zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich L1100 und Meslay-du-Maine Straße gerufen. Nach einem Unfall beim dem ein PKW mit einer Lichtsignalanlage (Ampel) kollidierte alarmierte die Polizei die Feuerwehr. Zufällig fuhr zu dieser Zeit ein Löschgruppenfahrzeug mit 2 Einsatzkräften an der Unfallstelle vorbei und wurde um Hilfe durch die Polizei gebeten. über Funk wurde ein weiteres, ebenfalls auf übungsfahrt befindliche LF 8/6 und der Rüstwagen über Funk zur Einsatzstelle gerufen. 12 Einsatzkräfte stellten den Brandschutz sicher, klemmten die Batterie des beschädigten Fahrzeugs ab und entfernten den beschädigten Ampelmast der in den Verkehrsbereich ragte mit Hilfe eines Trennschleifers. Während dieser Tätigkeiten und auch noch bis zum Eintreffen des Abschleppunternehmens, der das verunfallte Fahrzeug aufnahm, sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle ab. Der Einsatz war nach 1,5 Stunden beendet.

Unfall mit Gefahrgut-LKW

So lautete das Alarmstichwort am 02.05.2017 gegen 12.25 Uhr. Eine ganze Maschinerie kommt bei so einem Stichwort in Gang.
Den erstanrückenden Kräfte bot sich folgendes Bild: Ein mit Gasflaschen beladener LKW-Anhänger lag quer über die Straße zwischen Neckarrems und öffingen, sehr viele Gasflaschen lagen quer auf der Straße und der Fahrer kam mit Ladepapieren auf den Kommandowagen zu. Der Fahrer war glücklicherweise nur leicht verletzt und konnte uns direkt mitteilen, dass keine weiteren Personen oder PKWs beteiligt waren. Direkt im Anschluss traf der Kreisbrandmeister – dieser war zufällig in der Nähe unterwegs – an der Einsatzstelle ein. Gemeinsam wurde aus der Ferne eine Lageerkundung durchgeführt, da noch nicht bekannt war, um was für Gase es sich handelt und ob alle Druckgasbehälter dicht sind. Zwischenzeitlich trafen auch die ersten Löschgruppenfahrzeuge sowie Kräfte der Polizei und des Rettungsdienstes ein.
Bei diesem Alarmstichwort werden automatisch die Feuerwehren Asperg und Ludwigsburg alarmiert, welche sich im Landkreis dem Thema Gefahrgut annehmen und den Gefahrgutzug stellen. Hier ist eine besonders aufwendige Ausbildung, sowie sehr kostenintensives Spezialmaterial vorzuhalten. Des Weiteren wird die Führungsgruppe aus Kornwestheim alarmiert, welche den Einsatzleiter unterstützt.
Folgendes Vorgehen wurde seitens der Feuerwehr entschieden: Da leichter Gasgeruch wahrnehmbar war, konnte eine Entzündung nicht ausgeschlossen werden. Der Brandschutz wurde sichergestellt und dafür eine Wasserversorgung vom Neckar aufgebaut. Von beiden Seiten wurden Wasserwerfer in Stellung gebracht, um die unter Atemschutz arbeitenden Kameraden abzusichern. Von einer in Kornwestheim angesiedelten Fachfirma wurden Spezialgitterboxen herbeigeschafft, da ein Teil der havarierten Boxen beschädigt waren. Diese sind zur Lagerung und zum Transport der Gasflaschen notwendig. Jede der ca. 300 Gasflaschen wurde optisch geprüft, mit einem Messgerät überprüft und anschließend in die speziellen Gitterboxen gestellt und zwischengelagert.
Da die Temperaturen in der Sonne recht hoch waren, die Gasflaschen jede einzelne sehr schwer und somit die Arbeit unter Atemschutz sehr anstrengend war, wurde einiges an Personal zum Ablösen benötigt. Der Ortsverein von unserem Roten Kreuz hat sich in gewohnter Form um die Verpflegung gekümmert, hierfür vielen Dank! Zwei Kameraden wurden wegen überanstrengung und Kreislaufproblemen vom Notarzt ambulant behandelt. Mehrere Polizeireviere, das Polizeipräsidium und die Wasserschutzpolizei sowie das Führungs- und Lagezentrum der Polizei waren im Einsatz. Hier wurden mehrere Szenarien durchgespielt, bis hin zur Evakuierung von einem Teil vom Wohngebiet Schlossberg und einem Teil des Industriegebietes Aldingen, was aber zu keiner Zeit nötig oder angedacht war.
Zahlreiche Reporter, Fotografen und Kamerateams waren an der Einsatzstelle, die Schlagzeilen und Berichte waren zum Teil sehr überzogen und entsprachen nicht der Realität. Ein Radiosender berichtete von Tauchern im Neckar, welche Gasflaschen bergen…
Der Verkehr um die Einsatzstelle brach komplett zusammen und kam zum Erliegen.
Nach dem alle Gasflaschen in Gitterboxen standen, wurde der Anhänger von einem Abschleppunternehmen aufgerichtet und mit der fast unbeschädigten Zugmaschine weggefahren. Die Gitterboxen mit den Gasflaschen wurden durch ein Fachunternehmen aufgeladen und abtransportiert.
Der Einsatz für die Feuerwehr lief bis gegen 17 Uhr, im Anschluss gab es noch Aufräumarbeiten. Die Straße war noch etwas länger gesperrt.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Remseck, Asperg, Kornwestheim, Ludwigsburg und Vaihingen an der Enz waren mit 24 Fahrzeugen und 91 Einsatzkräften. Der Rettungsdienst war mit 4 Fahrzeugen und 12 Kräften vor Ort. Der DRK Ortsverein sowie die Polizei waren ebenfalls mit mehreren Einsatzkräften und Fahrzeugen vor Ort.

Unsere letzten Einsätze

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