Kraftstoff läuft aus

Gegen 14.15 Uhr am 5.4.2018 wurde die Feuerwehr Remseck zu einem Gefahrguteinsatz mehr als 100 Liter öl/Kraftstoff in die Kelterstraße alarmiert. Beim Abfragen durch die alarmierten Kameraden auf der Leitstelle, wurde mitgeteilt, dass an einem LKW der Tank aufgerissen sei und der Diesel herauslaufe. Da die angegebene Hausnummer und ein LKW in diesem Bereich eigentlich nicht zusammenpassen, wurde nochmal ein Abgleich der Adresse vorgenommen – die Meldung war korrekt.
Folgendes Bild bot sich der Feuerwehr beim Eintreffen: Ein Betonmischer wollte um die Kelter herum fahren, blieb beim Abbiegen an dem Poller hängen und riss sich dabei den Tank auf. Ein Teil des Diesels wurde von Anwohnern bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit Eimern aufgefangen, ein anderer Teil verteilte sich auf der Straße. Von der Feuerwehr sind Schuttmulden aufgestellt und der Gullideckel abgedeckt worden. Mit einer pneumatischen Pumpe wurde der Tankinhalt nahezu komplett in Fässer umgepumpt. Der Kraftstoff auf der Straße ist mit ölbindemittel aufgenommen und entsorgt worde. Der Klärwärter der Stadt wurde verständigt und kam vor Ort, das Landratsamt und das Klärwerk Stuttgart-Mühlhausen haben ebenfalls alle nötigen Informationen bekommen. Interessant war noch, das der Mischer mit ca. 8 Kubikmeter Beton beladen war, was zu Folge hatte, das der Betonmischer eigentlich laufen musste, um ein Aushärten in der Trommel zu verhindern. Dies ist der Feuerwehr durch gezieltes Abpumpen des Diesels gelungen! Im Einsatz war die Feuerwehr Remseck mit 16 Feuerwehrangehörigen und 4 Fahrzeugen, ein Streifenwagen der Polizei hat die Einsatzstelle nach dem Straßenreinigen übernommen und für das Abschleppen des Betonmischfahrzeugs gesorgt. Der Einsatz dauerte etwas mehr als 2 Stunden.

Tierrettung

Am Sonntag 2.4.18 wurde die Feuerwehr Remseck Abt. II um 10:08 Uhr zu einer Tierrettung alarmiert. Ein Vogel hatte sich an einer Angel oder Drachenschnur in 3-4m Höhe im Baum verfangen. Der Vogel wurde von der Feuerwehr über die Steckleiter befreit. Im Einsatz waren 3 Fahrzeuge und 14 Einsatzkräfte.

Gasgeruch

Am Sonntag, dem 1. April wurde die Freiwillige Feuerwehr Remseck am Neckarmit dem Einsatz-Stichwort Gefahrguteinsatz Gasgeruch in den Stadtteil Hochberg zur dortigen Sporthalle und Grundschule in der Waldallee gerufen. Vor Ort wurden unter Atemschutz von einem Trupp Messungen im Heizungsbereich der Sporthalle, dem Verbindungsgang und in der Grundschule vorgenommen. Es konnte jedoch keine Gaskonzentration im Gebäude gemessen werden. Ein weiterer Einsatz der Feuerwehr war somit nicht erforderlich. Die Gebäude wurden dem Hausmeister übergeben. Im Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr Abteilung I und Abteilung II mit insgesamt 5 Fahrzeugen, sowie mit der besetzten Zentrale. Ferner waren Polizei und Rettungsdienst vor Ort.

Kaminbrand

Mit dem Einsatzstichwort Kaminbrand in Wohngebäude wurde die Feuerwehr Remseck am Mittwoch dem 28.3. kurz nach 19.00 Uhr in den Stadtteil Neckargröningen ins Gebiet Schießtal gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte bereits Funkenflug aus dem Kamin beobachtet werden. Nach der Lageerkundung durch den Einsatzleiter konnte keine Verrauchung des Gebäudes im Inneren festgestellt werden. Auf allen Etagen wurde mit Hilfe der Wärmebildkamera Messungen vorgenommen werden. Bedenkliche Werte konnten im Bereich des Dachgeschosses festgestellt werden. Dieser Bereich wurde permanent beobachtet und gemessen, der Brandschutz wurde sichergestellt. Vorsorglich wurde auch der Bezirksschornsteinfeger informiert. Mit Hilfe der Drehleiter und dem Kaminkehrerwerkzeug konnte von außen unter Atemschutz eine Reinigung des Kamins durchgeführt werden. Danach erlosch das Feuer und das Kamin kühlte ab. Im Untergeschoss wurden die Rußreste entfernt und ein Blick in das Kamin geworfen werden. Aus den Rußresten konnte entnommen werden , dass sich ein Wespennest im Kamin befand und sich entzündet hatte.
Nach 1 ½ Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Weder Personen noch Sachschaden sind entstanden. Im Einsatz waren 3 Löschfahrzeuge der MTW, der GWT der ELW und die Drehleiter mit 35 Einsatzkräften.

Unsere letzten Einsätze

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