Starkregen im Stadtgebiet

In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch und an den folgenden Tagen war die Freiwillige Feuerwehr Remseck infolge des starken Unwetters an insgesamt über 30 Einsatzorten unterwegs.
Hierbei wurden Gefahrenstellen durch Blitzeinschläge, umgekippte Bäume und Wasserschäden durch die Feuerwehr behoben.
 
Einsatzschwerpunkte waren ein Blitzschlag bei welchem in Folge ein Baum auf eine Stromoberleitung in der Neckarremser Straße fiel und dabei die Oberleitung in Mitleidenschaft gezogen wurde. Bis zum Abschalten der Stromleitung durch den Energieversorger konnten nur Absperrmaßnahmen gemacht werden. Nach Stromfreischaltung wurden Die Äste und Stromleitungen mit der Syna zusammen,  entfernt.
Ein weiterer Einsatzschwerpunkt war im Industriegebiet in Aldingen, wo einige Gebäude überflutet wurden.
 
In Neckargröningen wurde eine Tiefgarage überflutet.
In Neckarrems wurden zahlreiche Einsatzstellen gemeldet bei den meisten Fällen war das Wasser beim Eintreffen der Feuerwehr bereits weg. Ein Baum ist auf ein Carport gestürtzt, welches dadurch beschädigt wurde.
 
Es mussten in der selben Nacht und an den folgenden Tagen viele Bäume und Äste von Straßen und Wegen entfernt werden.
 
 
Der stark aufgeweichter Boden gab einem Baum im Stadtteil Hochberg nicht mehr genügend halt, sodass dieser auf ein Haus stürzte. Der Eigentümer rief am Mittwoch gegen 21 Uhr über den Notruf die Feuerwehr, welche die Gefahr beseitigte.
 
Zum Glück gab es keinen Personenschaden.

Gebäudebrand

Am Montag, den 29. April wurde die Feuerwehr Remseck am Neckar kurz nach 21 Uhr zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in der Affalterbacher Straße im Stadtteil Hochdorf durch die Integrierte Leitstelle des Landkreises Ludwigsburg alarmiert. Aufgrund der laufenden Übungen in beiden Abteilungen konnten durch Feuerwehrangehörige in kurzer Zeit die Fahrzeuge besetzt und zum Einsatzort entsendet werden. Durch zwischenzeitlich mehrere Anrufer und sich auf dem Balkon befindlichen Bewohnern wurde umgehend das Alarmstichwort um eine weitere Stufe erhöht. Entsprechende zusätzliche Kräfte der Feuerwehr mit Sonderfahrzeugen und der Kreisbrandmeister sowie weitere Kräfte des Rettungsdienstes und des Bevölkerungsschutzes bekamen dadurch Ihren Einsatzauftrag.
Den erst eintreffenden Einsatzkräften bot sich folgendes Bild:
Ein Wohnhaus mit mehreren Parteien stand im zweiten Obergeschoss im Vollbrand. Auf der Gebäuderückseite wurden durch Nachbarn und zufällig vorbeikommenden Feuerwehrangehörigen eine Person über eine Leiter im selben Moment gerettet. Eine weitere Person wurde der Feuerwehr weiterhin als vermisst gemeldet.
Unmittelbar nach dem Eintreffen wurde ein Trupp zu Brandbekämpfung und Menschenrettung in das Gebäude geschickt. Im Außenbereich wurde die Drehleiter mit dem Wenderohr aufgebaut sowie durch ein Rohr eine Riegelstellung zum Schutz der benachbarten Gebäude errichtet. Kurze Zeit später waren drei parallele Trupps im Innenangriff mit der Brandbekämpfung und Menschenrettung beauftragt. Leider konnte trotz aller Maßnahmen die vermisste Person in der Brandwohnung nicht mehr durch die Einsatzkräfte gerettet werden.
Nach 40 Minuten konnte Feuer unter Kontrolle und gegen Mitternacht erstmalig Feuer aus gemeldet werden. Aufgrund der auf dem Dach installierten Photovoltaik-Anlage mussten durch die Einsatzkräfte umfangreiche und kräfteintensive Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. Hierzu kam ebenfalls der Energieversorger zur Einsatzstelle.
In Absprache wurde dann nach ersten Aufräumarbeiten ein voll besetztes Löschgruppenfahrzeug an der Einsatzstelle zur Brandwache abgestellt. Noch in der Nacht mussten diese durch weitere Kräfte zur Brandbekämpfung erneut unterstützt werden, da entsprechende Glutnester wieder aufloderten.
Gegen 8:45 Uhr verließen dann die letzten Kräfte der Feuerwehr die Einsatzstelle und übergaben diese zur Brandursachenermittlung an die Polizei.
Im Einsatz waren Kräfte der Feuerwehr Remseck, Ludwigsburg, Waiblingen und der Kreisbrandmeister. Vom Rettungsdienst waren drei RTW sowie ein Notarzt an der Einsatzstelle. Der DRK Ortsverein sorgte für entsprechende Verpflegung und übernahm die Absicherung der Einsatzkräfte. Kräfte des Einsatzkräftenachsorgedienstes betreuten die Hilfskräfte vor Ort. Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen sowie der Kriminalpolizei zur Brandursachenermittlung vor Ort.

Hang droht abzurutschen

Am Samstag 9.2. gegen 11.30 Uhr wurde die Feuerwehr nach einem Steinschlag mit Gebäudebeschädigung vom Grundstückseigentümer in die Neckarstraße in den Stadtteil Aldingen gerufen.
Der eintreffende Einsatzleiter konnte sich folgendes Bild machen: Oberhalb des Gebäudes befindet sich ein teilweise bewachsener Steilhang. Aus der Hangkante kam es zu einer Loslösung von Erd-und Gesteinsschichten, die auf eine Hoffläche auf der Rückseite eines Wohngebäudes stürzten und dabei auch die gedämmte Fassade des Hauses beschädigte. Zuerst musste eine umfängliche Lageerkundung durchgeführt werden. Um sich einen überblick der Schadensstelle zu verschaffen wurde die Drehleiter hinzugezogen. Zur besseren Beurteilung wurde Fachpersonal des Technischen Hilfswerks alarmiert , die technischen Dienste der Stadt hinzugezogen und ein Geologe benachrichtigt. Anschließend wurden die losen Steine im Hang einem BIgPack nach unten abgeseilt. Im Anschluss mit einer Plane und einem Fangnetz der erodierende Hang bestmöglich vor herabfallenden Teilen geschützt. Am Einsatz beteiligt waren mehr als 20 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und den technischen Diensten der Stadt Remseck . Der schwierige Einsatz dauerte 5 Stunden inclusive dem Abtransport der herabgestürzten Stein- und Erdteile. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Am Einsatz beteiligt waren folgende Fahrzeuge: Kommandowagen , MTW,ELW, Drehleiter, ein Löschgruppenfahrzeug , das KEF und der Wechsellader mit Mulde.

Unsere letzten Einsätze

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Mitglieder Jugendfeuerwehr
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Mitglieder Spielmanns- und Fanfarenzug
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